Wo drückt denn der Schuh?
Christiane, am 11. Mai 2008 um 23:43
Will man wissen, wo denn der Schuh drückt, so versucht man, jemandem zu entlocken, welche Sorgen ihn wohl belasten.
Diese Redensart geht tatsächlich auf die Coniugalia praecepta des Plutarch zurück: (Mehr…)
Wie war das noch mit den Schuhgrößen?
Christiane, am 11. Mai 2008 um 21:54
Andere Länder, andere Größen.
Wer Schuhe kaufen möchte, hat es mitunter nicht leicht, denn die englischen, amerikanischen und japanischen Größenbezeichnungen unterscheiden sich doch erheblich von denen in Europa.
Ein Blick in die Größentabelle für Damenschuhe und Herrenschuhe kann hier durchaus hilfreich sein: (Mehr…)
Ankle Boots
Christiane, am 28. April 2008 um 14:28
Ankle Boots sind eine Art verkürzte Stiefeletten oder verlängerte Pumps, je nachdem, von wo man es betrachtet.![]()
Sie reichen bis zum besagten Ankle, also dem Knöchel, und verfügen in der Regel über Absätze, in ihrer Höhe und Ausführung sehr unterschiedlich.
Hinsichtlich Farbe, Schnitt und Material lässt sich hier alles finden, was man sich auch nur im Entferntesten vorzustellen traut.
Hausschuhe
Christiane, am 24. April 2008 um 20:48
Hausschuhe, Pantoffeln, Schlappen, Latschen, Hüttenschuhe… ![]()
Alle dem gleichen Zweck geweiht und keine von diesen dafür vorgesehen, jemals der Öffentlichkeit preisgegeben zu werden - was allerdings in manchen Fällen auch besser für die Öffentlichkeit ist.
Hausschuhe wollen in erster Linie bequem, elastisch, weich und wärmend sein, weshalb sie sich auch in der Regel nicht durch besondere Grazilität hervortun.
Mancher sieht die vorrangige Verwendung in der Reinhaltung der Wohnung, andere eher in der Schonung des Bodenbelages.
Und in Japan soll es gar spezielle Toilettenschuhe geben - so liest man - , die sich ausschließlich auf diesem Örtchen aufhalten dürfen.
(Bildquelle: aboutpixel.de / wird kalt © kim czuma)
Wedges
Christiane, am 24. April 2008 um 17:46
Wedges - irgendwie kommen sie uns bekannt vor:
Ja, genau, kein neumodischer Kram, sondern der altbewährte Keilabsatz hat sich einen neudeutschen Namen zugelegt.
Völlig zu recht freuen sich nicht wenige Damen, dass die Keilabsatzschuhe nun wieder modisch mitspielen dürfen, denn können sich doch Ungeübte auf ihnen noch allemal besser halten als auf ihren Nebenbuhlerinnen Stiletto, Pumps und High-Heel.
Allerdings ist auch hier ab einer gewissen Absatzhöhe Vorsicht geboten, dieser sind nämlich keine Grenzen gesetzt.
Arztschuhe
Christiane, am 22. März 2008 um 2:00
Arztschuhe gehören zu der Familie der Berufsschuhe, unterscheiden sich allerdings von den anderen Vertretern dieser Gattung durch die Farbe, denn sie begegnen uns ausschließlich in strahlendem Weiß.
Sie zeichnen sich vor allem durch Zweckmäßigkeit und Bequemlichkeit denn durch Schönheit aus, da Ärztefüße in ihnen viele und lange Wege in Praxen und Kliniken zurücklegen müssen.
Auch Krankenschwestern ist es selbstverständlich erlaubt, diese orthopädisch wertvollen Schuhe zu tragen, ohne dass wir ihnen hierfür einen eigenen Namen geben müssen.
College-Schuhe
Christiane, am 22. März 2008 um 1:59
Collegeschuhe - diese schmucken Slipper mit kleinem, feinem Absatz gehörten seinerzeit in den 80er Jahren zur obligatorischen Grundausstattung des Poppers, neben Burlington-Socken, Karo-Hose und Pullunder.
Wahlweise gab es sie mit Fransen, Zierspange, kleinen Bommelchen oder schlicht ohne zusätzliche Deko.
Heute sieht man die edlen Schühchen nicht mehr ganz so häufig, aber wenn, dann handelt es sich bei den in selbigen steckenden Füßen bestimmt um die eines wehmütig in der Jugendzeit Hängengebliebenen.
Oder wir erkennen die Collegeschuhe einfach nicht als solche?
Weil sie sich “neudeutsch” hinter dem Namen Loafer und ganz speziell diese hinter dem Pennyloafer verstecken.
Espadrilles
Christiane, am 4. März 2008 um 22:08
Espadrilles, wunderschön falsch auch Espandrillos genannt, haben ihren Ursprung - so hat man herausgefunden - wohl in Spanien, explizit auf Mallorca.
Allerdings wurden einige der ersten auch in Südfrankreich gesichtet…
Ein wenig muten sie an wie Pantoffeln mit ihrer aus Planzenfasern geknüpften Sohle und dem aus Leinen bzw. Baumwolle gefertigten Fußteil, das an der Ferse so gern heruntergetreten wird, damit es auch ordentlich schlappt beim Laufen.
Den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere erlebten die Espadrilles in den 80er Jahren, die so viele erstaunliche Mode-Highlights hervorgebracht haben.
Diese Schlupfschlappen sind natürlich ausschließlich für den Sommer (am besten einen regenfreien) oder als Hausschuhe geeignet, denn bei verstärktem Kontakt mit Wasser lösen sie sich kurzfristig in Wohlgefallen auf.
Bis heute wird man nicht müde, zahlreiche Varianten der Espadrilles auf den Markt zu werfen: Mit an Römersandalen erinnernden Schnürbändern, auf abenteurlichem Keilabsatz, vorn offen wie Sandalen, als Riemchenschuh, ausgeschnitten wie Ballerinas…
(Foto: © ariadna / morguefile.com)
Flip-Flops
Christiane, am 1. März 2008 um 23:11
Na klar, auch die Flip-Flops gehören zu den Zehenspaltern und sind eine modische Form der minimalst ausgestatteten Sandale, getragen von Damen wie Herren.
Ob der Name vom Geräusch herrührt, das sie beim Laufen verursachen, ist nicht gesichert, aber doch irgendwie naheliegend.
Bekömmlich sind sie vorwiegend in Plastik und allen Farben, die die Welt zu bieten hat.
Nicht mehr nur am Strand werden sie getragen, nein, es hat in den letzten Jahren eine Art Massenbewegung gegeben, die den Flip-Flop beinahe gesellschaftsfähig in allen Lebenslagen werden lässt.
Von den eingefleischten Trägern werden sie heute auch liebevoll Zehentanga genannt.
(Foto: © Martina Marten / PIXELIO)
Halbschuhe
Christiane, am 1. März 2008 um 23:01
Damals in meiner Kindheit - so in den 70ern - waren Halbschuhe und Anorak quasi untrennbar miteinander verbunden, eben die wesentlichen Kleidungsstücke, die seinerzeit getragen wurden, wenn man ‘raus wollte.
Alles, was geschlossener Schuh ist, unterhalb des Knöchels endet und Schnürsenkel oder Schnalle oder gar nichts zum Verschließen hat, ist ein Halbschuh, fertig.
Genauso wie alles, was Jacke mit Kapuze war, eben damals Anorak hieß.
Heute geht das so wirklich nicht mehr:
Feinste Unterschiede in der Optik, dem Verschluss oder dem Material bescheren uns umgehend eine weitere neue Schuh-Unterart mit eigen(willig)em Namen. Die Kreativität der Schuh-Createure kennt hier offenbar keinerlei Grenzen.
Ganz abgesehen davon, dass es damals noch nicht einmal Klettverschlüsse gab, die es heute den Kindern enorm erleichtern, geschickt um das Schleifebindenlernen herumzukommen.
(Foto: © itwt / aboutpixel.de)