Alle meine Schuhe

Espadrilles

Christiane, am 4. März 2008 um 22:08

Espadrilles, wunderschön falsch auch Espandrillos genannt, haben ihren Ursprung - so hat man herausgefunden - wohl in Spanien, explizit auf Mallorca.

Allerdings wurden einige der ersten auch in Südfrankreich gesichtet…

Ein wenig muten sie an wie Pantoffeln mit ihrer aus Planzenfasern geknüpften Sohle und dem aus Leinen bzw. Baumwolle gefertigten Fußteil, das an der Ferse so gern heruntergetreten wird, damit es auch ordentlich schlappt beim Laufen.

Den absoluten Höhepunkt ihrer Karriere erlebten die Espadrilles in den 80er Jahren, die so viele erstaunliche Mode-Highlights hervorgebracht haben.

Diese Schlupfschlappen sind natürlich ausschließlich für den Sommer (am besten einen regenfreien) oder als Hausschuhe geeignet, denn bei verstärktem Kontakt mit Wasser lösen sie sich kurzfristig in Wohlgefallen auf.espadrilles

Bis heute wird man nicht müde, zahlreiche Varianten der Espadrilles auf den Markt zu werfen: Mit an Römersandalen erinnernden Schnürbändern, auf abenteurlichem Keilabsatz, vorn offen wie Sandalen, als Riemchenschuh, ausgeschnitten wie Ballerinas…

(Foto: © ariadna / morguefile.com)

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Flip-Flops

Christiane, am 1. März 2008 um 23:11

Na klar, auch die Flip-Flops gehören zu den Zehenspaltern und sind eine modische Form der minimalst ausgestatteten Sandale, getragen von Damen wie Herren.

flip-flop.jpgOb der Name vom Geräusch herrührt, das sie beim Laufen verursachen, ist nicht gesichert, aber doch irgendwie naheliegend.

Bekömmlich sind sie vorwiegend in Plastik und allen Farben, die die Welt zu bieten hat.

Nicht mehr nur am Strand werden sie getragen, nein, es hat in den letzten Jahren eine Art Massenbewegung gegeben, die den Flip-Flop beinahe gesellschaftsfähig in allen Lebenslagen werden lässt.

Von den eingefleischten Trägern werden sie heute auch liebevoll Zehentanga genannt.

(Foto: © Martina Marten / PIXELIO)

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Halbschuhe

Christiane, am 1. März 2008 um 23:01

Damals in meiner Kindheit - so in den 70ern - waren Halbschuhe und Anorak quasi untrennbar miteinander verbunden, eben die wesentlichen Kleidungsstücke, die seinerzeit getragen wurden, wenn man ‘raus wollte.

Alles, was geschlossener Schuh ist, unterhalb des Knöchels endet und Schnürsenkel oder Schnalle oder gar nichts zum Verschließen hat, ist ein Halbschuh, fertig.

halbschuh.jpg

Genauso wie alles, was Jacke mit Kapuze war, eben damals Anorak hieß.

Heute geht das so wirklich nicht mehr:

Feinste Unterschiede in der Optik, dem Verschluss oder dem Material bescheren uns umgehend eine weitere neue Schuh-Unterart mit eigen(willig)em Namen. Die Kreativität der Schuh-Createure kennt hier offenbar keinerlei Grenzen.

Ganz abgesehen davon, dass es damals noch nicht einmal Klettverschlüsse gab, die es heute den Kindern enorm erleichtern, geschickt um das Schleifebindenlernen herumzukommen.

(Foto: © itwt / aboutpixel.de)

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Dianette

Christiane, am 1. März 2008 um 22:50

Bei der Dianette soll es sich um die Urform der Sandale handeln, die mutmaßlich aus Ägypten und/oder vielleicht auch Japan stammt.

dianette.jpg
Warum Dianette? Bisher habe ich es nicht klären können, bin aber zuversichtlich, dass es sich mir irgendwann erschließt.

So oder so gehört die Dianette zu den Zehenspaltern, auch genannt Zehenstegsandale oder Zehentrenner, und ist eher eine zarte Fußzierde denn geeignet zum Zurücklegen längerer Wegstrecken.

Absolut simpelste und minimalistische Machart zeichnen sie aus, sie besitzt nichts als eine flache Sohle mit Querriemen und Zehensteg, heute allerdings vielfach aufgepeppt durch glitzernde Dekoration oder Applikation.

(Foto: © Paul-Georg Meister / PIXELIO)

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Bergschuhe / Bergstiefel

Christiane, am 1. März 2008 um 22:19

bergschuhe.jpg

Bergschuhe und Bergstiefel sind ziemlich derbes und stabiles Schuhwerk, meist zum Schnüren, das sich ausschließlich zur Gipfelerklimmung eignet.

Günstigstenfalls sollte es über den Knöchel reichen, um einem Umknicken desselbigen vorzubeugen.

Gewisse Ähnlichkeit mit Wanderschuhen und Trekkingschuhen lässt sich nicht verleugnen.

(Foto: © jimby / PIXELIO)

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High Heels

Christiane, am 27. Februar 2008 um 11:41

Bei High Heels handelt es sich um Damenschuhe mit einer sagenhaften Höhe von mindestens 10 cm Absatz, der zumeist noch ziemlich dünn ausfällt (Tut er dies, spricht man auch von Stiletto.).

Farbe, Schnitt und Gestaltung der Schuhe sind ansonsten überaus variabel.

high-heels.jpg

Diese Stöckelschuhe mögen bitte unbedingt nur Damen tragen, die sich damit einigermaßen grazil bewegen können, ohne sich der Lächerlichkeit durch Umknicken preisgeben zu müssen.

Nur so ist gewährleistet, dass sie damit auch den beabsichtigten Eindruck bei den Herren hinterlassen.

Selbigen erzeugt übrigens die geänderte Körperhaltung, die das Tragen dieser Art Schuhe bewirkt: Gesäß raus, Brust vor!

Wer im Gang noch etwas unsicher ist, sollte zu Hause heimlich üben oder sich in die Hände von Bruce begeben.

Übrigens geht es natürlich auch noch höher als 10 cm:

Ab 14 cm Absatzhöhe befinden wir uns in den Gefilden der Fetish-Heels oder Skyscraper

Foto: © manwalk / PIXELIO

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Gummistiefel

Christiane, am 27. Februar 2008 um 10:41

Gummistiefel sind Frau Flodders liebstes Accessoire, schick und zweckmäßig zugleich, weil sie nicht nur Wasser, sondern auch allen anderen Unrat, durch den man so watet, von den Füßen abhalten.

gummistiefel.jpg

Früher trug man Gummistiefel eher gedeckt in dunkelgrün bis schwarz, heute findet man den Regenschutz nicht nur für Kinder in modisch bunten Farben, wohl einfach, um miesem Wetter damit zu trotzen.

Foto: © Astrid Kamnik / PIXELIO

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Ballerinas

Christiane, am 27. Februar 2008 um 10:28

Ballerinas sind eher eine bequeme, dekorative Fußbekleidung, als für längere Fußwege vorgesehen:

ballerina.jpg

In der Regel sind sie zierlich, flach, geschlossen, ein wenig ausgeschnitten, maximal neuerding mit einem winzigen Absatz versehen, und hauptsächlich im Sommer tragbar.

Sie treten in allen erdenklichen Farben auf und sind gerne auch hübsch verziert.

Der Name entstand ganz offensichtlich in Anlehnung an die von gleichnamigen Damen getragenen Ballett-Schuhe.

Foto: © Paul-Georg Meister / PIXELIO

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Birkis

Christiane, am 27. Februar 2008 um 10:26

Birkenstöcke sind Kultobjekte, die muss man nicht erklären.

Birki-Tragen ist eine Art Lebenseinstellung.

Imitate gehen gar nicht, und was ein eingefleischter Birki-Fan ist, der trägt die Kork-Latschen - egal, ob offen oder geschlossen - zu jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit ebenso wie zu jeder Gelegenheit und Ungelegenheit.

birkis.jpg

Zugegeben, in letzter Zeit haben sich einige Designer viel Mühe gegeben, Birkis modisch so herzurichten, dass sie als solche nicht mehr auf den ersten Blick deutlich zu identifizieren sind.

Ob das denn aber im Sinne der Birki-Freaks ist?

Foto: © Kunstart.net / PIXELIO

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Boots

Christiane, am 27. Februar 2008 um 10:23

Boots heißt nun wörtlich aus dem Englischen übersetzt nichts anderes als Stiefel.

Damit sind tatsächlich alle Arten von Stiefeln gemeint.

Übrigens allein die Schafthöhe entscheidet darüber, ob es sich tatsächlich um einen Stiefel oder aber einen Schuh handelt. Alles, was mindestens über den Knöchel reicht, darf sich Stiefel nennen.

boots.jpg

Natürlich ist Stiefel nicht gleich Stiefel, auch hier lässt sich differenzieren, je nach Optik, Schafthöhe, Einsatzbereich und weiß der Geier, was noch alles:

Es gibt Ankle boots, Bergstiefel, Bikerboots, Cowboystiefel, Gummistiefel, Moonboots, Overknees, Reitstiefel, Schnürstiefel, Springerstiefel, Stiefeletten, Ugly Boots, Wanderstiefel, Westernboots, Nikolausstiefel…

Foto: © Kai-Jens Schröder / PIXELIO

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